Kinderkrippe "die kleinen Hummeln"

Eingangsbereich Krippe

Hauptraum Krippe

Essens- und Schlafraum Krippe

Wickelbereich Krippe

Aufnahmekriterien

In der Krippengruppe sind maximal 12 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren anwesend.  Auch Kinder mit besonderem Förderbedarf sind bei uns herzlich willkommen. Es besteht zu jeder Zeit im Jahr die Möglichkeit in die Krippe aufgenommen zu werden. Sollten alle Plätze belegt sein, liegt eine Warteliste bereit. Sehr gerne können interessierte Eltern nach telefonischer Absprache unsere Einrichtung besichtigen und sich eingehend informieren.

Personal

Wie im Kindergarten arbeiten wir in der Krippe in einem kleinen Team von pädagogisch geschultem und erfahrenem Fachpersonal. Zwei Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin kümmern sich liebevoll um die Kinder. Zur Gewährleistung einer konstant guten Qualität unserer Arbeit besuchen wir regelmäßig Fortbildungen.

Räumlichkeiten

Zu unserer Krippe gehören ein großer Gruppenraum, verschiedene Aktionsbereiche und eine Küche. Eine gemütliche Ruhe-Ecke lädt zum Kuscheln und Ausruhen ein.

Zusätzlich stehen zur Verfügung:

  • Pflegeraum mit Toiletten
  • Schlafraum mit unterschiedlichen Betten und Körben
  • Garderobe
  • Windfang (mit Platz zum Abstellen von Kinderwägen)

Zum Rennen und Klettern besuchen wir die Turnhalle des Kindergartens. Im Außenbereich stehen uns eine eigene Terrasse und das komplett abgesperrte Außengelände zur Verfügung.

Tagesablauf

 6.30 - 9.00 Uhr Ankunft - Begrüßung - Freispiel - kreative Angebote
 9.00 - 9.15 Uhr Morgenkreis
 9.15 - 10.00 Uhr Gemeinsames Frühstück
 10.00 - 11.15 Uhr     Freispiel - kreative Angebote / Turnen - Spielen im Garten - Einzelförderung
 11.00 - 13.00 Uhr Abholzeit
 11.15 - 12.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
 12.00 - 14.00 Uhr Schlafen / Ruhen
 ab 14.00 Uhr Abholzeit
 14.00 - 14.30 Uhr Aufwachen - Kuscheln - Freispiel
 14.30 - 14.45 Uhr Gemeinsame Brotzeit
 14.45 - 16.00 Uhr Freispiel - Spielen im Garten

Der Tagesablauf in unserer Krippe ist klar strukturiert und ritualisiert. Dadurch werden Orientierung und Sicherheit geboten und eine gesunde Entwicklung der Kinder gewährleistet.

Im Unterschied zum Kindergarten ist die Bringzeit in der Krippe bis 9.00 Uhr.

Eingewöhnung

 Eingewöhnung

Aller Anfang ist schwer!
Der Eintritt in die Kinderkrippe hat für die Kinder und ihre Eltern den Charakter der Erstmaligkeit. Diese erste längere Trennung des Kindes von seinen vertrauten Bezugspersonen kann bei allen Beteiligten Unsicherheit und Ängste auslösen und muss deshalb gut geplant sein.
Um dem Kind einen möglichst sanften Start in den Krippenalltag zu ermöglichen, bieten wir Ihrem Kind keine Eingewöhnung nach einem vorgefertigten Modell, sondern praktizieren die Eingewöhnung mit Ihnen gemeinsam sehr individuell.
In der Regel läuft die Eingewöhnung in fünf Schritten ab:

Schritt 1: das Erstgespräch mit den Eltern
Wichtig hierbei ist es, Ihre Wünsche und die Bedürfnisse Ihres Kindes vor Beginn zu erfragen. Dadurch können wir uns bestens auf Ihr Kind einstellen.

Schritt 2: Kennenlernen und Sicherheit gewinnen
Die Eltern bleiben mit ihrem Kind gemeinsam 1 bis 2 Stunden im Krippenraum, verhalten sich hier aber passiv. Sie bieten dem Kind durch ihre Anwesenheit, Sicherheit.

Schritt 3: Vertrauen aufbauen und Sicherheit stabilisieren
Diese Phase dient dazu, dass der Krippenalltag allmählich zu einer vertrauten Situation wird. Das Kind baut zu einer pädagogischen Bezugsperson eine Beziehung auf.

Schritt 4: Erster Trennungsversuch
Wenn sowohl Kind als auch Elternteil zu einer ersten Trennung bereit sind, verlässt die Mutter den Gruppenraum, bleibt aber in der Einrichtung. Diese Trennung ist erfolgreich, wenn sich das Kind von der pädagogischen Bezugsperson trösten lässt und mit ihr kommuniziert.

Schritt 5: Abschlussgespräch
Hat das Kind die Bezugsperson akzeptiert und seinen Rhythmus im Tagesablauf gefunden, ist die Eingewöhnung abgeschlossen. Das Kind wird zwar ab und zu bei der Trennung noch weinen oder protestieren, lässt sich aber von der pädagogischen Mitarbeiterin schnell beruhigen. Jetzt folgt das Schlussgespräch, wobei über die Eingewöhnungsphase gemeinsam reflektiert wird. Die Ziele der weiteren Betreuung werden mit der Erzieherin und den Eltern besprochen.

Diese fünf Schritte werden ganz individuell gestaltet. Die Eltern bestimmen den Zeitpunkt der ersten Trennung und die Dauer der kompletten Eingewöhnung persönlich mit.
Hierbei spielt das Vertrauen ihrerseits in die Einrichtung eine große Rolle. Wenn Sie sich sicher fühlen und ihr Kind gerne in unsere Obhut geben, spürt dies das Kind und wird die Ablösung leichter machen.

Während der gesamten Eingewöhnungszeit steht das Krippenteam selbstverständlich gerne für alle Fragen und Anliegen der Eltern zur Verfügung. Auch werden sie uns und unsere Arbeitsweise währenddessen gut kennen lernen, so dass es ihnen nicht allzu schwer fallen sollte, das Kind in unsere Hände zu geben.

Sehr wichtig hierbei ist auch ihr Gefühl. Fühlen Sie sich sicher und geben Ihr Kind gerne in unsere Obhut, wird Ihr Kind das spüren. Das wird Ihrem Kind die Ablösung leichter machen.
Ein Zeichen dafür, dass die Eingewöhnung abgeschlossen ist, ist dass sich das Kind in der Trennungssituation von der Fachkraft trösten lässt und in der Zeit ohne die Bezugsperson neugierig und aktiv an der Umgebung, den Materialien und Personen interessiert ist.

Kooperationen

Zusammenarbeit mit den Eltern

Eltern sind für ihre Kinder die wichtigsten Bezugspersonen. Daher ist eine vertrauliche und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Krippenpersonal wichtig. Auf diese Weise hoffen wir, dass unsere Arbeit für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar ist.

 

Zusammenarbeit mit dem Kindergarten

Wir arbeiten eng mit dem Kindergarten zusammen. Gegenseitige Besuche, gemeinsame Aktivitäten (Morgenkreis, Ausflüge, Spielen im Garten) und Feste rufen bei den Kindern ein Gefühl von Vertrautheit und Gemeinschaft hervor, durch das der Eintritt in den Kindergarten für die meisten Kinder sehr erleichtert wird. Da dem Kindergarten auch ein Hort angegliedert ist, kommen Kinder sämtlicher Altersstufen miteinander in Kontakt und es ergeben sich die vielfältigsten Lernmöglichkeiten zur Erweiterung des Erfahrungshorizontes (Nachahmung, Helfer-Prinzip etc.) der Kinder.

 

Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde

Da wir eine evangelische Kindertagesstätte sind, stellt die Kirche einen wichtigen Baustein in unserem Handeln dar. Wir berücksichtigen nicht nur die christlichen Feste im Kirchenjahr, sondern nehmen auch wie der Kindergarten und der Hort, an Feierlichkeiten in der Kirche teil (Kindersegnung, Sankt Martin,usw.)

Wir beschäftigen uns täglich mit biblischen Geschichten, Liedern und Gebeten (z.B. beim Essen, beim Schlafen gehen und im Morgenkreis).

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